In der Notfall- und Anästhesiemedizin wird Ketamin häufig gezielt mit Benzodiazepinen kombiniert, um die psychotomimetische Wirkung von Ketamin abzufedern. Das passiert unter monitorierten Bedingungen mit kontrollierten Dosen.
Im recreational Kontext sind Dosis und Substanz-Identität unsicher — Designer-Benzos haben unvorhersehbare Wirkstärken.
Risiken:
- Atemdepression verstärkt durch GABAerge Komponente der Benzos
- Verlängerte Bewusstlosigkeit und Aspirationsrisiko
- Verzögerter Onset der Benzo-Wirkung — Person wirkt zunächst klar, fällt dann doch noch
- Schwer einzuschätzen, ob K-Hole-typisch oder klinisch relevant
In Berliner Drug-Checking-Daten sind Designer-Benzos (Bromazolam, Flubromazolam, Etizolam in höherer als deklarierter Dosis) regelmäßig Befund.
Wir empfehlen, diese Kombination zu vermeiden. Wer Benzodiazepine ärztlich verordnet einnimmt: kein Ketamin ohne Rücksprache.