Stimulanzien-Hyperthermie entsteht durch eine Kombination aus zentraler Thermoregulationsstörung und peripherer Vasokonstriktion. In warmem Umfeld (Club, Festival, Sommer) oder bei intensiver Bewegung verschärft sich das Risiko massiv.
Warnsignale:
- Heiße, trockene Haut (im Gegensatz zu sportlicher Anstrengung mit Schweiß)
- Verwirrtheit, Wahrnehmungsstörungen
- Krampfanfälle
- Tachykardie über 130/min in Ruhe
Klinische Versorgung: aktive externe Kühlung (Cool-Pads, kalte Infusionen), Sedierung mit Benzodiazepinen, ggf. Dantrolen. Im akuten Vorfeld zählt nur die schnelle Temperaturabsenkung — und der 112-Anruf.
In Berliner Clubs sind „Chill-Out-Räume” und Wasserstationen die wichtigste Prävention. SONAR und Eclipse e.V. arbeiten mit Veranstalter:innen an Hitze-Standards.