Ketamin + Alkohol verstärken sich gegenseitig in zwei Richtungen:
- Sedierung und Atemdepression — beide dämpfen das ZNS, Mischwirkung ist nicht linear vorhersagbar
- Aspirationsrisiko — Ketamin reduziert Schluckreflex, Alkohol reduziert Bewusstsein, Erbrechen wird häufiger und gefährlicher
Im Vergleich zu Ketamin + GHB/GBL ist die Kombination mit Alkohol weniger akut atemdepressiv, aber das Aspirationsrisiko ist hoch. Tödliche Verläufe sind dokumentiert.
K-Hole bei reinem Ketamin ist meist transient (15–60 min). Mit Alkohol kann sich die Episode verlängern und Atmung kann grenzwertig werden.
Niedrigschwellige Empfehlung: getrennt konsumieren oder ganz weglassen. Wenn doch in Kombination: niedrige Ketamin-Dosis (≤ ½ üblicher Dosis), Alkohol auf Minimum, niemals alleine, nicht in der Nähe von Wasser (Bad, Pool).