Lachgas (N2O) verdrängt für die Wirkdauer kurzzeitig Sauerstoff im Gehirn — daher das typische Schwindelgefühl und in einigen Fällen kurze Synkopen. Direkte Atemstillstände sind selten, Sturzverletzungen dagegen häufig.
Dauergebrauch (große Mengen täglich oder wöchentlich) verursacht Vitamin-B12-Mangel mit teils irreversiblen neurologischen Schäden:
- Taubheit oder Kribbeln in Beinen/Händen
- Gangunsicherheit
- Konzentrationsstörungen, depressive Episoden
Wer regelmäßig Lachgas nutzt und solche Symptome bemerkt: ärztliche Abklärung mit Vitamin-B12-Spiegel und neurologischer Untersuchung.
Akute Erstickung durch große Mengen ohne Sauerstoffzufuhr ist möglich, aber selten — meist nur bei Konsum in geschlossenen Räumen oder mit Maskenkonstruktionen, die Sauerstoff blockieren.
Praktische Risikoreduktion: kleine Ballon-Mengen, sitzend oder liegend, mit Pausen zur normalen Luft-Atmung dazwischen, nicht alleine, nicht im Wasser.