Nasenbluten nach nasalem Konsum ist meist harmlos akut — chronische Nasenschäden (Septumperforation, Schleimhautatrophie) sind das eigentliche Problem.
Praktische Risikoreduktion bei nasalem Konsum:
- Pulver fein mörsern (klumpige Partikel verletzen mehr)
- Eigenes Röhrchen, niemals teilen (Hepatitis-C-Risiko)
- Nase mit warmem Wasser oder Kochsalzlösung (NaCl 0,9 %) ausspülen nach Konsum
- Konsum-Pausen, alternierende Nasenlöcher
- Bei Schmerzen oder Krusten: pausieren, nicht „durchziehen”
Hepatitis-C-Übertragung über geteilte Röhrchen ist epidemiologisch belegt. Drug-Checking-Stellen geben einzelne Röhrchen meist gratis ab, ebenso Suchtberatung.
Bei wiederholten oder starken Nasenbluten ohne Substanzbezug: HNO-Abklärung — andere Ursachen (Bluthochdruck, Gerinnungsstörungen) ausschließen.