Substanz-induzierte psychotische Episoden können entstehen durch:
- Stimulanzien-Überdosierung (Kokain, Amphetamine, Methamphetamin) — meist mit Schlafmangel kombiniert
- Cannabis — vor allem bei jungen Menschen mit Vorbelastung oder hochpotenten Stoffen
- Psychedelika — selten als akute Psychose, häufiger als „Bad Trip” mit psychotischen Anteilen
- Ketamin in hoher Dosis oder Daueranwendung
- Substanz-Entzug (Alkohol, Benzos)
Die meisten Episoden sind transient und klingen mit der Substanzwirkung ab. Bleiben Symptome über Stunden nach Wirkungs-Ende, oder gibt es Vorgeschichte (eigene oder familiäre Psychose-Erfahrung): zwingend ärztliche Abklärung.
Hilfeleistung bei Selbst-/Fremdgefährdung: § 323c StGB ist Pflicht. levelll kann keine Strafverfolgung ausschließen, aber wer Hilfe holt, handelt rechtskonform.
Berliner Krisenhilfen:
- Berliner Krisendienst — 24/7, neun Regionalstellen
- Akutpsychiatrische Aufnahme der Charité, Vivantes-Kliniken (über 112)
- Rummelsburger Initiativ-Kreis — Peer-basierte Unterstützung für Psychose-Erfahrene