Stimulanzien-induzierte Agitation kann von „nervös und gereizt” bis „akute psychotische Episode mit Eigengefährdung” reichen. Der Übergang ist fließend.
Klinisch relevant wird es bei:
- Anhaltender Tachykardie über 130–140/min
- Krampfanfall-Vorboten (Zucken, Steifigkeit)
- Hyperthermie über 39 °C
- Brustschmerzen oder Atemnot
- Eindeutiger Fremd-/Selbstgefährdung
Im niedrigschwelligen Bereich hilft Trip-Sitting: ruhige Begleitung, Erinnerung an die Substanz („das hört auf”), keine Diskussion über Inhalte der Wahrnehmung. SONAR-Awareness-Teams und ähnliche Strukturen sind genau dafür trainiert.
Klinisch werden bei akuter Stimulanzien-Toxizität meist Benzodiazepine eingesetzt — vom Notarzt, nicht von Laien.