Ketamin ist ein dissoziatives Anästhetikum, Alkohol ein zentral dämpfendes Sedativum. Beide reduzieren Bewusstsein, Schluckreflex und motorische Kontrolle.
Klinisch relevante Folgen:
- K-Hole-Verlängerung — statt 15–30 Minuten kann es 1–2 Stunden dauern
- Aspirationsrisiko durch reduzierten Schluckreflex bei Erbrechen
- Kreislaufkollaps bei höherer Ketamin-Dosis, selten aber dokumentiert
- Erhöhte Vergesslichkeit und nachträgliche Lücken im Gedächtnis
Im Vergleich zu Ketamin + GHB/GBL ist die Atemdepression weniger akut. Aber das Kontrollverlust- und Sturzrisiko ist hoch — gerade in Clubs, Pools, Saunen oder Treppenhäusern.
Wir empfehlen, getrennt zu konsumieren (mehrere Stunden Abstand). Wenn doch in Kombination:
- Niedrige Ketamin-Dosis (≤ ½ üblicher Dosis)
- Alkohol minimal
- Niemals alleine
- Nicht in der Nähe von Wasser, Treppen, scharfen Kanten
- Begleitung durch nüchterne Person