Cannabis und Psychedelika werden häufig kombiniert — typischerweise zum „Comeup” oder „Comedown”. Die pharmakologische Interaktion ist nicht vollständig verstanden, aber subjektive und klinische Erfahrungen sind klar:
- Verstärkung der Psychedelika-Wirkung — Halluzinationen werden intensiver, manchmal überfordernd
- Erhöhte Angst- und Paniktendenz — vor allem bei vorbelasteten Personen
- Wahn-Inhalte häufiger als ohne Cannabis
- Re-Trigger alter Cannabis-Nebenwirkungen (Paranoia)
Akute körperliche Gefahr ist gering. Psychische Krisen — Angst, Paranoia, Bad Trip — sind häufiger als bei reinem Psychedelika-Konsum.
Praktische Hinweise:
- Wer wenig Erfahrung mit beiden Substanzen hat: getrennt konsumieren, erst Toleranz und Wirkung kennen
- THC-Dosis niedrig halten, vor allem wenn Cannabis erst spät im Trip dazukommt
- Bei Vorgeschichte mit Cannabis-Paranoia: Psychedelika ohne Cannabis
- Set & Setting wichtiger als bei reinem Psychedelika-Konsum
Bei psychischer Krise siehe „Panik-Krise” und „Psychotische Episode”. Trip-Sitting-Grundsätze: validieren, nicht widersprechen, ruhige Umgebung, an Substanz erinnern.