Ketamin und MDMA werden auf der Tanzfläche oft gestapelt: MDMA hebt Herzfrequenz und Körpertemperatur, Ketamin addiert Dissoziation und stumpft Schmerzfeedback ab.
Klinische Folgen:
- Überhitzungsrisiko steigt, wenn Bewegung ohne klare Hitzesignale weitergeht
- Verletzungsrisiko steigt, weil Stürze und Kollisionen weniger schmerzhaft wirken
- Herz-Kreislauf-Belastung addiert sich aus beiden Substanzen
- Orientierung kann in heißen, vollen Räumen schnell wegbrechen
Praktische Risikominderung (falls Kombinieren unvermeidbar): Kühlpausen, Wasser mit Salz, hinsetzen bei Gleichgewichtsverlust, nüchternen Kontakt behalten. Anlaufstellen: lokale Drug-Checking-/Partyprojekte und Deutsche Aidshilfe.