Alkohol und MDMA dehydrieren beide und ziehen Durst und Urteilskraft in entgegengesetzte Richtungen. Alkohol dämpft außerdem den empathogenen Effekt und lädt zum Nachdosieren ein.
Klinische Folgen:
- Hyperthermie-Risiko steigt beim Tanzen bei reduzierter Hitze-Wahrnehmung
- Dehydrierung und Crash am Folgetag verstärken sich
- Panik kann zunehmen, wenn der MDMA-Effekt in den Alkohol-Crash kippt
- Nachdosieren wird wahrscheinlicher, weil der Roll schwächer wirkt
Praktische Risikominderung: Alkohol niedrig halten oder weglassen, Wasser mit Salz schlückweise, Kühlpausen, keinen gedämpften Roll mit mehr MDMA jagen. Anlaufstellen: lokale Drug-Checking-Projekte und Deutsche Aidshilfe.